Ballaststoffe sind unverdauliche Nahrungsbestandteile, meist Polysaccharide (Mehrfachzucker) die in pflanzlichen Lebensmitteln vorkommen. Sie können durch die Enzyme im Dünndarm nicht zerlegt werden, und daher vom Körper nicht aufgenommen. Im Dickdarm wird ein Großteil dieser unverdaulichen Kohlenhydrate fermentiert, und ein Teil für den Körper aufnahmefähig gemacht.
Unterteilt werden die Ballaststoffe in wasserlösliche und wasserunlösliche.
Wir unterscheiden verschiedene Formen von Ballaststoffen:
- Zellulose: Getreide, Obst, Gemüse
- Hemizellulose: Vollkorngetreide, Hülsenfrüchte
- Lignin: Gemüse, Getreide
- Pektin: Obst, Gemüse
- Alginate in Algen: Agar
| Ballaststoffgehalt ausgewählter Lebensmittel* (Ballaststoffe pro 100g Lebensmittel) | |
| Weizenkleie | 49,3g |
| Mandeln | 9,8g |
| Weiße Bohnen | 7,5g |
| Roggenmischbrot | 6,0g |
| Vollkornreis | 3,7g |
| Karotten | 2,9g |
| Apfel | 2,3g |
| *http://de.wikipedia.org/wiki/Ballaststoffe | |
positive Eigenschaften der Ballaststoffe:
- verstärken Sättigungsgefühl
- senken Blutzuckerspiegel
- regen Verdauungstätigkeit (Peristaltik) an
- senkt das Dickdarmkrebsrisiko
- wirken sich positiv auf Cholesterinspiegel aus
- senkt Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen
- senkt Gallensteinrisiko
eine erhöhte Zufuhr: senkt die Aufnahme von Kalzium, Eisen und Magnesium; ruft zudem Magen-Darm-Beschwerden hervor.
Empfohlene Zufuhr: 1g alle 100 kcal
Der regelmäßige Konsum von Obst, Gemüse, Vollkornprodukten und Hülsenfrüchten deckt den Bedarf an Ballaststoffen.
Die täglich empfohlene Ballaststoffzufuhr liegt bei 25-30g. Dabei ist auch auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten (Min. 1,5L)

