Unterteilt werden die Fette in gesättigte-, einfach ungesättigte- und mehrfach ungesättigte Fettsäuren:
- gesättigte Fettsäuren: lassen in großen Mengen den Cholesterinspiegel anwachsen, und erhöhen somit das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Vorkommen: Butter, Sahne, Fettreiche Wurst. - einfach ungesättigte Fettsäuren: senken Cholesterinspiegel und reduzieren das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Mengenmäßig die wichtigste Fettsäure.
Vorkommen: Oliven- oder Rapsöl, Avocado, Nüsse, Samen - mehrfach ungesättigte Fettsäuren: können den Cholesterinspiegel senken. wirken sich positiv auf Immunsystem und Entzündungsreaktionen im menschlichen Körper aus.
Vorkommen: Sonnenblumen-, Walnuss- und Maisöl. Lachs, Thunfisch, Makrele und Hering.
Gesättigte Fettsäuren | Einfach ungesättigte Fettsäuren | Mehrfach ungesättigte Fettsäuren Omega-6 Omega-3 | ||
Sonnenblumenöl | 12,0% | 25,0% | 62,5% | 0,5% |
Rapsöl | 6,0% | 63,5% | 20,5% | 10,0% |
Leinöl | 10,0% | 18,0% | 14% | 58,0% |
Olivenöl | 14,0% | 75,5% | 9,5% | 1,0% |
Walnussöl | 9,0% | 16,5% | 60,5% | 14,0% |
Kokosfett | 90,5% | 7,0% | 2,5% | 0,0% |
Laut internationalen Fachgesellschaften sollte die tägliche Fettzufuhr 30% der Gesamtenergie nicht überschreiten.
Omega-6 und Omega-3 Fettsäuren
Das optimale Verhältnis Omega-6 zu Omega-3 Fettsäuren sollte 4:1 betragen. Infolge der Margarine, Sonnenblumen- und Maisöl sowie der getreidereichen Ernährung sind wir mit Omega-6 Fettsäuren überversorgt. Um die Biosynthesemetaboliten der Omega-3 Fettsäuren nicht zu hemmen ist der Konsum von Lein-, Raps-, Walnuss- und Fischöl sowie fetthaltiger Meeresfische (Lachs, Hering) von Vorteil. Vor allem Sportler sind auf ein „starkes“ Immunsystem angewiesen.
Trans- Fettsäuren
In der letzten Zeit sorgten Trans-Fettsäuren für negative Schlagzeilen. Trans-Fettsäuren entstehen bei der Härtung von pflanzlichen Fetten, etwa bei der Herstellung von Industriefetten für die Zubereitung von Chips, Grissini und Keksen. In großen Mengen wirken sie sich negativ auf den Cholesterinspiegel aus. In den vergangen Jahren wurde der Anteil von Trans-Fettsäuren in Lebensmitteln reduziert.
Fettzufuhr bei Sportlern
| Berg et al. (1996) | Kindermann et al. (2005) | Schek (2005) | Geiss und Hamm (2000) | Konopka (2002) | Feil und Wessinhage (2005) |
Fettzufuhr | 15-30% | 20-25% | 25% | 30-35% | 28-30% | 25-30% < |
In der Literatur finden wir bezüglich der Fettzufuhr von Sportlern unterschiedliche Angaben. Sportler sollten auf hochwertige Pflanzenöle (Oliven- Rapsöl), fettreiche Fische (Lachs, Thunfisch), fettarme Fleischprodukte (Geflügel) und Butter und Sahnekonsum reduzieren.

